Ausgewählte Äpfel für kleine Genießer: Fränkische Obstbauern setzen zum Tag des Apfels ein Zeichen für Qualität und Regionalität und verschenken Äpfel an Kindergärten (08.01.2026)
Grußbotschaft der Fränkischen Apfelkönigin
“Für uns fränkische Obstbaubetriebe ist der Tag des Apfels am 11. Januar ein besonderer Moment – ein Tag, an dem wir zeigen möchten, wie wertvoll regionale Lebensmittel sind und wie viel Herzblut in jedem einzelnen Apfel steckt.
Mit unserer Apfelverteilaktion möchten wir Kindern und ihren Familien Lust auf regionale Ernährung machen und zeigen, wie vielfältig sie sein kann. Ein Apfel aus der Region ist etwas ganz Einfaches – und gleichzeitig etwas sehr Wertvolles: natürlich, vitaminreich, energiegebend und ein kleines Stück Heimat für unterwegs.
Gerade in einer Zeit, in der Ernährungssicherheit und nachhaltige Produktion immer wichtiger werden, möchten wir ein Zeichen setzen. Wir kümmern uns um unsere Böden, unser Wasser und die Natur, die uns trägt. Wir fördern Artenvielfalt und arbeiten so, dass unsere Kinder und Enkel auch morgen noch erleben können, wie Lebensmittel direkt vor ihrer Haustür wachsen.
Mit unserer Aktion zum Tag des Apfels möchten wir gemeinsam ein Zeichen setzen: dafür, dass regionale Erzeugung und Ernährungssicherheit eng zusammengehören. Wenn Lebensmittel bei uns wachsen, hier gelagert werden und direkt zu den Menschen kommen, schaffen wir kurze Wege, verlässliche Qualität und eine Versorgung, auf die wir uns wirklich verlassen können.
Gerade für unsere Kinder ist das entscheidend. Ein frischer Apfel aus der Region zeigt ihnen, wie selbstverständlich nachhaltige Ernährung sein kann. Wir alle profitieren davon, wenn wir verant-wortungsvoll mit unseren Böden umgehen, Ressourcen schonen und Transportwege reduzieren – es tut den Kindern gut, den Familien und auch unserer Umwelt.
Zur Information über regionale Äpfel habe ich für die Kinder, aber auch für die Erwachsenen ein Video erstellt. Gerne mal reinschauen: https://youtu.be/BGhDZ8dgyLY .“
Mit apfelstarken Grüßen
Theresa Winkler
Fränkische Apfelkönigin
Die Aktion:
Kindergärten sind herzlich eingeladen, sich in der Woche vom 12. bis 16. Januar, kostenlos Äpfel in einem der nachfolgend genannten Betriebe abzuholen. Aufgrund des begrenzten Kontingents, werden die Kindergartenleitungen gebeten, sich vorab mit dem Betrieb ihrer Wahl telefonisch oder per Mail in Verbindung zu setzen. Kontakte der Betriebe findet man unter: https://fraenkische-obstbauern.de/mitglieder. An der Aktion beteiligen sich folgende Betriebe:
Kastanienhof Ludwig in 63911 Klingenberg, Obst Bauer KG in 91338 Igensdorf, Obstbau Fischer in 63928 Windischbuchen, Obstbau Gräb in 96170 Lisberg, Obstbau Winkler in 91189 Gustenfelden, Obstbau Wolf in 63849 Leidersbach, Obsthof Beutner in 91358 Kunreuth, Obsthof Böhm in 97337 Effeldorf, Obsthof Seubert in 97237 Altertheim, Obsthof Weiglein in 97353 Geesdorf, Obsthof Zörner in 97337 Bibergau, Rostocks Obsthof in 63829 Krombach, Schmitt’s Obstgarten in 97702 Reichenbach und Steinmanns Hofmarkt in 97286 Sommerhausen.
Hintergrund
Den Ehrentag des Apfels gibt es bereits seit 2010. Ziel dieses Aktionstages, der durch die Initiative „Deutschland – Mein Garten“ ins Leben gerufen wurde, ist es, die Wertschätzung und Aufmerksamkeit für den heimischen Apfel zu fördern. Äpfel sind das beliebteste Obst in Deutschland. Auf Grund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe haben sie einen hohen ernährungsphysiologischen und diätetischen Wert. Der Pro-Kopf-Verbrauch beträgt rund 22 kg. Der Apfel ist etwas ganz Besonderes – nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Symbol für Genuss, Qualität, regionale Identität, Innovation und die Stärke der heimischen Obstbaukultur. Äpfel sind der ideale Wegbegleiter für unterwegs – optimal als Zwischenmahlzeit, handlich und kompakt, lecker, vitaminreich und überaus gesund. In Schulpausen, während der Arbeit oder auf Reisen genossen, verleihen sie neue Kraft und Energie. Gerade Kinder sollten bereits frühzeitig an eine gesunde Ernährung herangeführt werden. Denn: Gewohnheiten aus der Kindheit haben oft einen langfristigen Einfluß auf das Essverhalten.
Apfelanbau in Franken
Äpfel werden in Franken auf einer Fläche von 580 ha angebaut. Der Schwerpunkt liegt in Unterfranken (385 ha). In Mittelfranken beträgt die Anbaufläche 99 ha, in Oberfranken 96 ha.In den familiengeführten, überwiegend direktvermarktenden Obstbaubetrieben der Region werden mehr als 50 verschiedene Apfelsorten erzeugt. Von eher süß über ausgewogen süßsäuerlich, bis hin zu mehr säurebetonten Noten gibt es hier eine große Auswahl an verschiedenen Geschmacksrichtungen. Weit oben in der Beliebtheitsskala liegt die Sorte Elstar. Weitere Sorten mit besonders ausgeprägtem Aroma sind Rubinette und Wellant. Apfelsorten unterscheiden sich aber auch in ihrer Eignung für die häusliche Verarbeitung. So sind beispielsweise die Sorten Boskoop, Jonagold oder Elstar neben dem Frischverzehr, auch sehr gut zum Kuchen backen geeignet. Hoffnung besteht in jüngster Zeit auch für Menschen, die zwar sehr gerne Äpfel mögen, diese aber aufgrund einer sogenannten Apfelallergie frisch nicht verzehren können. So wird beispielsweise die Sorte ‘Santana‘ von vielen Apfelallergikern sehr gut vertragen. Daneben gibt es aber auch noch andere Sorten, die ein geringes allergenes Potential haben. Die regionalen Obstbauern können hierzu Auskunft geben.Zuhause sollten Äpfel möglichst kühl gelagert werden. Für begrenzte Mengen eignet sich das Gemüsefach des Kühlschranks am besten. Damit die Äpfel bei Verzehr schön frisch und knackig schmecken, kauft man besser häufiger kleinere Mengen direkt beim Obstbauern. In den Kühllägern der Obstbaubetriebe haben die Äpfel während der Lagerung optimale Bedingungen.
